Presbyterium

Zehn Presbyter und eine Pfarrerin leiten die Gemeinde.

Reinhild Widdig (Pfarrerin)

Vanessa Boll

Ich bin 24 Jahre alt und studiere zurzeit Biologie im Master. Dabei stellt der Glaube für mich keinen Widerspruch, sondern eine gute Ergänzung zur Wissenschaft dar.

Unsere Kirche bietet mir die Möglichkeit mit vielen verschiedenen Menschen in Kontaktzu kommen. 2010 wurde ich in dieser Gemeinde konfirmiert und in der Zeit danach war ich regelmäßig mit am Heider Bergsee. Hier habe ich immer wieder eine Gemeinschaft erlebt, die sich bei der Ankunft innerhalb weniger Minuten bildet und bis zum Abbau und darüber hinaus besteht. Es wird sich gegenseitig geholfen und generationsübergreifend miteinander gespielt, gelacht und gelebt.
Im Presbyterium kann ich die Angebote nicht nur nutzen, sondern nun auch mitgestalten. Dabei interessiert mich vor allem, was wir den Jugendlichen und jungen Erwachsenen bieten können und wie/ob die Kirche sich verändern muss, um auch zukünftig noch zu bestehen. Ich möchte alle Gemeindemitglieder zum Austausch von Ideen und Fähigkeiten anregen. Sie möchten gerne etwas lernen oder anderen etwas vermitteln? Eine neue Spielrunde, Musikkurs, Handwerkliches… Egal ob einmalig oder regelmäßig: Lassen Sie es uns gerne wissen!
Während des Gottesdienstes kann ich dann zur Ruhe kommen und meine Gedanken sammeln und mich darauf besinnen was mir im Leben wichtig ist: Respekt, Offenheit, Freundlichkeit und Miteinander.
Ich stelle mir Jesus so vor, wie er auf dem Gemälde „Die Hochzeit zu Kana“ von Paolo Veronese abgebildet ist. Zuerst bemerkt man seine Anwesenheit unter all den Leuten nicht. Wenn man ihn aber erst entdeckt hat, schaut er einen unaufhörlich an, egal wie man zu ihm (oder dem Bild) steht.

Andrea Brückner

glücklich verheiratet, 2 Kinder

Die Kirche ist für mich … Ein Platz der Begegnung und des Austausches eine Wirkungsstelle für gemeinschaftliche Arbeit und ein Teil meines Lebens.
Gott ist… immer und überall!
Von Jesus habe ich gelernt, … dass Ziele erreichbar sind, wenn man daran glaubt und sich dafür einsetzt.
Mir ist wichtig, … Themen unserer Gemeinde voranzutreiben, unsere Kirche zukunftsfähig aufzustellen und mitzuwirken, eine Begegnungsstätte für ALLE Zu schaffen.
Ich bin hier dabei,… weil ich die Werte und Erfahrungen an meine Kinder weitergeben möchte, dabei sind mir Toleranz, Respekt, Vertrauen und Verantwortung besonders wichtig.

Eberhard Blocher

bin 55 Jahre alt und seit über 10 Jahren in der Nathanaelgemeinde Presbyter und außerdem seit vier Jahren Finanzkirchmeister. Weil ich Volkswirtschaft studiert habe, interessiere ich mich für die Finanzen.

Diese Kirchengemeinde ist für mich ein Stück Heimat und ich war im Sommer viele Jahre lang mit meinem Sohn auf der Familienfreizeit und bei anderen Ausflügen mit dabei. Ich mache in der Gemeindearbeit mit, weil ich hier Erfahrungen sammle, die wichtig für mein Leben sind und die auch an meinen Sohn weitergebe.
Ein Leitbild meiner Mitarbeit finde ich im 1. Korintherbrief, Kapitel 12: „Es sind verschiedene Gaben, aber es ist ein Geist… ein Gott, der da wirkt alles in allem. Ihr aber seid der Leib Christi und jeder Einzelne ein Glied“. Diese Vorstellung, dass wir alle gemeinsam Christi Nachfolger sind, finde ieh seh-ansprechend. Gut gefällt mir auch derAusspruch den ich letztes Jahr im neuen Zwingli-Film gehört habe: „Christ sein, heißt nicht von Christus zu schwatzen, sondern ein Leben zu führen, wie es Christus gelebt hat“. Jede und jeder nach seinen oder ihren Möglichkeiten.
Von Jesus habe ich gelernt, demütig zu sein und das Wohl aller Menschen im Auge zu haben. Seine Kraft gibt auch mir Kraft im Leben. In der Hektik des Alltags vergesse ich manchmal das Beten, daher ist es für mich wichtig, im Gottesdienst, in der Gemeinschaft mit anderen, zur Ruhe zu kommen und gemeinsam zu beten.

Christel Franz-Heinz

bereits seit 1982 gehöre ich der evangelischen Gemeinde Nathanael an, die ich als eine offene, einladende Gemeinschaft verstehe.

Kirche ist für mich in erster Linie auch Gemeindeleben und hier möchte ich mich mit positiver Energie und Stimmung aktiv einbringen. Seit 2016 bin ich nun Mitglied im Presbyterium. Hier begleite ich die Aufgaben im Bereich Bau und Sanierung. Ferner gestalte ich mit Mitarbeiter aus St. Franziskus und St. Josef im Wechsel den Weltgebetstag.
Spaß an der Mitarbeit im Presbyterium macht mir dabei vor allem, mit Menschen in der Gemeinde zusammenzuarbeiten, die ihr Leben nach christlichen Werten ausrichten.
Gott ist für mich allgegenwärtig; ich spüre IHN und fühle mich geborgen, auch in guten und schweren Zeitern, so wie ich es bereits in meinem Konfirmationsspruch, Psalm 103, 1.2 lernte. Diese Erfahrungen im Glauben möchte ich gerne mit Familie, Freunden und der Gemeinde teiten.

Carmen Piontke

Mein Name ist Carmen Piontke, ich bin 52 Jahre alt, mein Beruf ist Krankenschwester und ich gehöre seit 20 Jahren zur Gemeinde Bilderstöckchen. Den ersten Kontakt hatten wir durch den Kindergarten, den meine 4 Kinder besucht haben. Durch die Taufe von Silas bin ich mit Frau Widdig näher ins Gespräch gekommen und seit 2008 Mitglied des Presbyteriums und seit ein paar Jahren stellvertretende Vorsitzende.

Ein Leitsatz in meinem Leben ist: „wo 2 oder 3 in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“, diesen Satz Jesu finde ich eine gute Zusage und er ist für mich Motivation Menschen einzuladen, um zusammenzukommen.
In der Gemeinde organisiere ich daher meistens die Veranstaltungen mit gemeinsamen Mahlzeiten. Unser Engagement ist auch ganz konkret, wenn wir uns um die Menschen im Kirchenasyl kümmern, indem wir unser Zuhause anbieten, um Kontakt herzustellen, aber auch für die alltäglichen Angelegenheiten wie Duschen, Wäsche waschen oder Sprachkurse bei der VHS etc. zu organisieren. Bei verschiedenen Familienfreizeiten haben wir mit unserer Familie und den anderen Gemeindegliedern viel erlebt und viel gesehen, z.B. Barcelona, Venedig und Rom, aber auch viele schöne Abende mit anderen Familien zusammengesessenen, gespielt und gelacht. Die beste Freizeit für die Kinder ist das Zeltlager am Heider Bergsee in Brühl.
Das schönste für mich ist, dass wir viele nette Menschen über die Jahre kennen gelernt haben und man sich immer noch wieder trifft, wie zum Beispiel bei lebendigen Adventskalender, wenn wir andere besuchen oder sie zu unserem Fenster kommen.

Sylvestre Hamidou

Diese Kirche ist für mich ein Ort der Kraft und der Gemeinschaft. 1ch fühle mich hier aufgehoben und als Mensch angenommen.
Gott ist für mich wie ein Vater, der mich in meinem Leben jeden Tag begleitet, mich unterstützt und mich stärkt. Ich lese jeden Tag in der Bibel und schöpfe daraus viel Kraft.
Von Jesus habe ich gelernt, für andere Menschen da zu sein, Menschen zu verzeihen und Liebe zu ienschen zu geben. Von Jesus habe ich auch gelernt, mein Leben und mein Handetn immer wieder zu überprüfen und mit meinem Christsein in Einklang zu bringen. Der Geist inspiriert mich und unterstützt mich, mich nicht rur mit den Fragen des alltäglichen Lebens auseinanderzusetzen, sondern weiter zu denken. Er gibt meinem Leben Sinn.
Ich bin in der Nathanael Gemeinde dabei, weil ich Gott liebe und er viel für mich getan hat. Deshalb möchte ich etwas zurückgeben und engagiere mich in der Gemeinde lch bin seit einigen Jahren im Presbyterium und arbeite dort gerne mit. Im technischen Bereich bringe ich gerne meine Kenntnisse ein. Noch lieber koche ich und bewirte die Gemeindemitglieder.

Annette Busche (b)

Ich bin hier dabei, weil ich den Glauben, seine Werte und den Halt, den er mir vermittelt, an meine Mitmenschen weitergeben will, indem ich danach lebe und handele und – wenn die Gelegenheit kommt – auch darüber rede. Ich möchte daran mitarbeiten, dass die Kirche und diese Gemeinde den sinkenden Mitgliederzahlen trotzt und sich eine Daseinsberechtigung erarbeitet, die von den Menschen wieder akzeptiert und befürwortet wird.
Diese Kirche ist für mich ein Ort, an dem ich Gott nahe bin. Es ist mir wichtig, dass in unserer Gemeinde Menschen in all ihrer wunderbaren Verschiedenheit zusammen kommen können. Hier soll jeder sein können wie er ist, ohne sieh verstellen zu müssen und ohne sich vor Benachteiligung zu fürchten. Hautfarbe, Herkunft und sexuelle Orientierung sollen hier keine Rolle spielen. Sie sollen nicht wichtiger sein als rote Haare oder eine Warze im Gesicht. Verschiedenheit ist eine große Bereicherung, ein Pool aus dem man schöpfen kann. Sie kann und darf niemals Grund zur Ausgrenzung sein. Wir befinden uns in einer Zeit gravierender gesellschaftlicher Veränderungen und brauchen genau dieses Potential.
Von Jesus habe ich gelernt, dass die Menschen mit ihren Ängsten, Sorgen und Bedürfnissen in den Mittelpunktjedes Handelns und Denkens gehören, in das der Kirchen sowieso und ebenso in das des Staates und in das jedes Einzelnen. Zudem vermittelt er mir Geduld mit den Menschen, Nachsicht mit ihren Schwächen und Verständnis für Verhaltensweisen, die im ersten Moment nicht nachvollziehbar erscheinen. Ich fühle ich mich vom Geist Gottes beflügelt, wenn ich eine Andacht oder einen Gottesdienstvorbereite und halte und die Gemeinde mitgestalte, z.B. bei der Vorbereitung der Weihnachtspaketaktion. Ich fühle mich getragen, wenn ich im Beruf meiner diakonischen Arbeit nachgehe.

Britta Brill (b)

Ich bin nun seit 2016 als Mitarbeiterpresbyterin Teil der Leitung unserer Gemeinde. Da ich beim Ev. Kirchenverband Köln und Region in der Findanzabteilung arbeite, lag es nahe, auch im Presbyterium mein Fachwissen um Haushalt & Co einzubringen. Allerdings verbindet mich weit mehr mit dieser Gemeinde und mit Gott…
Als Kind war Gemeinde für mich vor allem ein Sich-Geborgen-Fühlen“ durch Rituale. Heute ist diese Gemeinde für mich „Zuhause“, zum einen ganz wörtlich, denn ich wohne seit 1992 zwischen Pfarrhaus und Küsterwohnung, zum anderen, denn ich sehe in Gemeinde Gemeinschaft, PerspEktive, ZusaMmenhalt, ViElfalt, (Aus-)zeIt, ZukuNft, FrieDen, LebEn… und noch ganz viel mehr!
Gott ist für mich eine große Kraft. Unbegreiflich, aber immer da. Ich würde Gott heute allerdings eher als etwas „Göttliches“ bezeichnen. Etwas, das in uns Menschen das Gefühl hinterlässt, dass es mehr gibt, als das, was wir mit unserem Verstand begreifen können. Ohne Anfang und Ende.. Gott ist ein Gefühl in mir, zu grOß für Worte, das mir HalT gibt und Vertrauen, alle Tage! Ich sehe das Göttliche voll Freude in jedem kleinen und großen Wunder das dieses Leben für uns bereit hält. Das und der feste Glaube, dass wir im Kleinen die Welt besser machen können, motiviert mich, mich mit meiner Zeit und meinen Fähigkeiten für diese Gemeinde einzusetzen.

// Weitere Mitglieder unseres Presbyteriums //

Claudia Fassbender

Anna Nwanneka

Beruflich Mitarbeitende sind in der Liste mit (b) markiert.

Dabei helfen neben ca. 75 Ehrenamtlichen: ein Küster, eine Sekretärin im Vorortbüro und eine Kirchenmusikerin.

Das neue Presbyterium nahm im März 2020 seine Arbeit auf.